2017

 

ON THE ROAD - Die Poesie der Postapokalypse                                   solo exhibition, Galerina Steiner, Berlin

 

„Im Angesicht der Naturgewalten ist jede menschliche Existenz nichtig - eine Quintessenz, die fast alle Geschichten transportieren, die denen eine Welt »ohne uns« präsentieren. Wenn jede Zivilisation zerbrochen ist, was bleibt dann vom Homo sapiens? Die Berliner Künstlerin Lara Bandilla stellt sich in ihrer an diesem Freitag beginnenden Ausstellung »On the Road - Die Poesie der Postapokalypse« genau diese Frage.

Ihr Fokus liegt auf den Straßen, die nach dem Ende der Menschheit nur noch im kollektiven Gedächtnis bestehen bleiben und illustrieren können, was möglich gewesen wäre. Bandilla zerlegt eine postapokalyptische Welt in Schichten und Momentaufnahmen. Wenn man ihnen folgt, entfalten sich Stadt-, Fluss- und Sternkarten sowie imaginäre Räume - eine poetische Annäherung an einen Nicht-Ort. Die von Bandilla gezeigte Welt besteht aus Elementen der Sprache, des Surrealen und des Alltags, die sich immer wieder auflösen, um sich im nächsten Schritt neu zu formen. Die Künstlerin zerlegt ihre Bilder in unterschiedliche Ebenen, um einen anderen Blick auf die Straßen und die Welt zu bekommen.“

 

neues deutschland, Januar 2017

Of Time and Light

2013

 

OF TIME AND LIGHT                                         solo exhibition, IA&A Hillyer Art Space, Washington DC, USA

 

„Hamburg-born, Berlin-based Lara Bandilla has spent most of her life in a handful of German cities. But the paintings in “Of Time and Light,” her Hillyer Art Space show, don’t feel rooted in place. Bandilla depicts a world in  flux, whether jungle is collapsing into town (“Breathe”) or two metropolises are fusing into one (“Shanghai Cologne”). The dreamlike pictures include areas of near-photographic realism, but also sections where the image seems to melt — more in the manner of Gerhard Richter’s photo-derived blurs than Salvador Dali’s drippy surrealism. Bandilla’s palette is heavy on blue, with occasional red counterpoints. But the transitions often involve hot white, which both illuminates and obscures, like sunlight so bright that it temporarily blinds. Time is harder to depict, but the artist conjures a sense of movement, both with impressionistic style and in the choice of locales. The paintings often show streets and other passageways, notably a swoop of earth that follows a rail line. The eye is drawn in several directions, including toward the frayed seam between memory and actuality.“

 

Mark Jenkins, Washington Post, 2013

 

„Lara Bandilla creates large-scale oil paintings perched on the boundary between photorealism and surrealism.... her strongest works are almost cinematic, notably a selection of street views facing into the sun, a setting that produces extreme contrasts a la Garry Winogrand.“

 

Louise Jacobson , Washington City Paper, 2013

 

 

German artist Lara Bandilla discusses her paintings

 

Lara Bandilla´s paintings narrate light and movement, time and space. Reality melts into a fluid dance of impressions, infinity and timelessness. Join the artist as she gives a visual tour while sharing insight about her work - what influences and inspires her. Ms. Bandilla will also discuss the art scene in several major cities of Europe including Berlin, Rome and Paris. Her discussion will focus on both European artists American artists who have chosen to make one of these cities their home. Samantha May will dicuss the process of finding and bringing the works of European artists such as Lara Bandilla, to Hillyer Art Space. Lara Bandilla has exhibited in Rome, Shanghai and Berlin and is currently working on her cross-genre project "New World". She lives and workes in Berlin, Germany. She is in Washington for the opening of her work "Of Time and Light" at the Hillyer Art Space.

 

Conversations in Culture, Delegation of the European Union to the United States

2013

 

ARCHAICS                                                                                                  solo exhibition, Kunstverein Hattingen

 

"...wie jeder Anfang sind sie roh, ungeschliffen, unmittelbarer Ausdruck eines Gefühls. Sie sind die bleichen, fast noch schattenhaften Gestalten, die in unserer Welt auftauchen und diese fremd und leise beobachten. Der Kunstverein lädt Besucher ein, zu beobachten und sich beobachten zu lassen...Realität, von den Archaics entdeckt und beobachtet, zerschmilzt in Schichten aus Zeit und Licht. Wie die ersten Menschen sich mühsam ihre Umgebung zu eigen machten, so ist auch die künstlerische Entwicklung ein Spiegel des Umgangs mit der Welt: Der Anfang besteht im Sein, aus dem Sein heraus wird erschaffen, das Erschaffene verändert die Umgebung...."

 

Westdeutsche Allgemeine Zeitung 2013

2012

 

Studioausstellung                                                                                                       Studio Schaperstrasse, Berlin

2011

 

ZEIT LICHT                                                                                                      solo exhibition, Christuskirche Köln

 

 „Lara Bandillas Bilderserie handelt von Licht und Bewegung, von Zeit und Raum. Ihre Werke sind eindringlich und berührend. Der Betrachter blickt in die Momentaufnahme eines Augenblicks, während sich ihm zeitgleich ein Raum in die Unendlichkeit öffnet. Die Bilder dienen als Ausgangspunkt für eine Reise in die Endlosigkeit. Durch die an Fotos erinnernden Gemälde erfährt der Rezipient einen hohen objektiven Wiedererkennungswert. Dieser katapultiert ihn fast augenblicklich in die subjektive Welt der eigenen Wahrnehmung. Durch die besondere Darstellungsweise des Lichts rufen die Bilder im Betrachter Erinnerungen an eine bestimmte Tages- oder Jahreszeit hervor. Deren Greifbarkeit gleitet durch die Finger, während sich im selben Moment Zeitlosigkeit einstellt. Ähnlich eines Filmstills zeigen die Gemälde Momentaufnahmen einer Bewegung und sind doch so vieles mehr. Mittels der unvereinbaren Überlagerungen der Motive sind sie Ausgangspunkt einer Begegnung mit dem eigenen Sein. Die Emotionen, welche die Werke transportieren, sind greifbar, ohne dass man sie benennen und bestimmen kann. Sie rufen Erinnerungen wach. Erinnerungen an Stimmungen, an Momente, in denen das Leben still steht. Momente ohne Gesichter, ohne Fakten, bestehend aus Eindrücken und Wahrnehmung.

Lara Bandilla zeigt in ihren Gemälden ihre philosophische Sicht auf den Alltag. Sie bietet dem Rezipienten die Möglichkeit sich selbst im Alltag neu zu erfahren. Mit der Betrachtung der Bilder entsteht eine Möglichkeit dem persönlichen Blickwinkel eine andere Richtung zu geben.“

 

Heike Geier, Diplom Kulturwissenschaftlerin, Köln 2011

 

"In den lichtdurchfluteten Straßenszenen aus jüngerer Zeit überlagern sich verschiedene Ebenen, fließen etwas Motive aus Köln und Shanghai auf einem Exponat nahtlos ineinander. Dabei werden die Szenarien teilweise von einem gleißend-hellen Licht überstrahlt, das ihnen einen surrealen Anstrich verleiht. Der Eindruck von Licht und Bewegung ist prägend für die Bildserie, in der die Malerin den Betrachter mit einer "anderen Wirklichkeit" konfrontiert... Überirdisch lässt das weiße Licht die Straßenfluchten und Plätze erscheinen...die Verschmelzung disparater Motive, die stürzenden Linien, die bewusste Unschärfe und die dramatischen Hell-Dunkel-Kontraste erschweren die Verortung, die von Bandilla auch gar nicht beabsichtigt ist. "Ich will den Augenblick der Zeitlosigkeit einfangen", erklärt die Malerin, deren Bilder an Film-Sequenzen erinnern."

 

Hannah Styrie, Kölner Rundschau,  Juni 2011

 

2011

 

LICHT SCHWEBE RAUM

                                                                    mit Hamacher-Backhaus/Düver, Ballhaus im Nordpark, Düsseldorf

 

Lara Bandilla, die im letzten Jahr in Shanghai, Amsterdam und Berlin ausstellte und deren Arbeiten im Dezember von der Galerie Golkar in Bonn gezeigt wurden, setzt sich intensiv mit dem Licht und seinen verschiedenen Wahrnehmungsmöglichkeiten auseinander. Die im Ballhaus gezeigten Arbeiten stellen die Realität an sich in Frage und spielen mit den visuellen Mitteln der Hyperrealität.

 

Pressetext

2010 - 2011

 

AUF DEN SPUREN VON PENTHESILEA                                                  mit M.Knipphals, Galerie Golkar, Bonn

 

sonderschau auf den spuren von penthesilea malerei/skulpturen

 

2010

 

AAF AMSTERDAM                                                                                                                       LDX Gallery, Malta

SHANGHAI ART FAIR

2007

 

"Mysteriöse Welten - die Künstlerin Lara Bandilla bewegt sich

in ihren Arbeiten zwischen Apokalypse und Witz"                                                                   Kölner Rundschau

2007

 

GUTES AMERIKA - BÖSES AMERIKA                                                                Kunstmuseum Walter, Augsburg

Ausstellung, Katalog

2007

 

Galerieausstellung                                                                                                 Kunstverein Neuehrenfeld, Köln

2006 - 2007

 

WELCOME TO PARADISE                                                                    Megahertz Records . 7" Single, 300 Limit

 

"Lara Bandilla hat sich mit ihrer Single für MegaHertz erstmals auf das Gebiet der elektronischen Musik begeben, nachdem sie jahrelang vorher bereits als bildende Künstlerin aktiv war. Welcome To Paradise enthält sechs Tracks und Fragmente, die ganz klar jenseits von Trends und Szeneorientierungen liegen und eine eigene Vorstellungswelt aufscheinen lassen. Bizarr ist diese Welt und schrecklich und schön. Welcome To Paradise ist mal poppig und fast schon ein wenig grimey, dann wieder düster und melancholisch und dann irgendwie auch wieder kunstvoll verspielt. In jeder Hinsicht ein ungewöhnliches Release auf MHz."

 

Auf Abwegen, 2008

der medienkonverter

2005

 

Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt                                                                     Mittelbayerische Zeitung

2004

 

PHANTASTIC CREATURES                                           solo exhibition, Württembergisches Palais, Regensburg

 

 

Das Dreikehlchen diskutiert gern                                                                                       Mittelbayerische Zeitung

Phantasische Kreaturen                                                                                                                                    TVA TV

2003

 

Studioausstellung                                                                                                       Salon d´Orphée, Regensburg

2003

 

DIE ZEIT DER HUNDE                                                                        solo exhibition, Kulturspeicher Regensburg

 

„Im Kulturspeicher werden Werke der Künstlerin Lara Bandilla gezeigt,... die die Ur-Ängste der Menschheit unbarmherzig widerspiegeln...eine düstere Interpretation der heutigen Zeit...die Kunstwerke wollen erschrecken, stutzig machen, Ängste aus den Tiefen hervorholen und den Betrachter provozieren, sich mit ihnen auseinander- zusetzen....die Malerin zeigt die Welt, wie sie von keinem gesehen werden will, doch von vielen empfunden wird: Verfallend, zerstörerisch, voller Einsamkeit und bedrohlich.“

 

Svenja Alberts, Regensburger Kultur 2001

 

2002

 

Installation „Wasser“                                                                                        Museumsnacht Stadt Regensburg

2001

 

KUNST GEGEN GEWALT                                                                                                                        BBK Bayern

2000 - 2001

 

PENTHESILEA - Der ungelenkte Wille                                 solo exhibition, Kleist Museum, Frankfurt a.d.Oder

 

"....eine Hardrockoper, nicht klassische Inszenierung, modern und aktuell..für alle Sinne und nur Kleist, das ist Penthesilea. Eine Ausstellung, in der Lara Bandilla mit eindringlichen Ölbildern und Skulpturen die Kleistsche Amazonenkönigin  erforscht. ...Plastik, Metall, Knochen und Lackfarbe symbolisieren die Härte und ungewöhnliche Aggressivität der Figur....“

 

ORB Fernsehen, Querstrasse - das Kulturmagazin 2001

 

 

„Bei Lara Bandilla hat Penthesilea einen stählernen Körper und ein vergeistigtes Gesicht. Sie ist Kämpferin, weiblicher Held, gedankenschwer und verbissen. Aus der leidenschaftlich-zerrissenen Penthesilea Kleists hat die Künstlerin eine Denk- und Kampfmaschine gemacht, der nur der richtige, der gelenkte Wille fehlt...ein junges Publikum kommt bei der harten Penthesilea mit dem Materialmix auf den Geschmack...“

 

 RADIOkultur Journal 2001

 

 

Öffentliche Sammlung Kleist Museum Frankfurt Oder

 

2000

 

SOGNANDO DIO                                                                                      solo exhibition, Centro Pellegrini, Rom

1999

 

Galerieausstellung                                                                                                     Galleria della Tartaruga, Rom

 

 

 

 

 

 

 

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