Küste, die im Dunst verschwindet, Meer, gewaltig, weit, mit jeder Stunde sich verändernd, von flachem Glas zu lautem Blau, ein Petrol, mit stumpfem Silber abgemilcht, an der Oberfläche gleichmäßige Wellen wie aus Beton, hineingezerrt mit klarem Blau die eigenartigen Linien der Strömungen, unbegreifliche Schriftzeichen einer anderen Welt, ein Preussischblau, fett aufgetragen, mit Millionen weißer Schaumkronen, eine Armee tanzender Wellen, wild, strahlend,ein Ultramarin auf schwarzen Grund gelegt, darauf die Bahn der Sonne, gleißendes Weißgold, an den Rändern sich Welle für Welle in das Blau ziehend, ein flacher Strahl bei ruhigem Wasser, ein funkelndes, großgerastertes Glitzern bei Wellengang, jedem Lichtkopf seinen eigenen, schwarzen Schatten, spät am Nachmittag, Cyan stark mit Weiß gehellt und einer hauchfeinen Lasur von Sonnengold darüber, so dünn, dass Blau noch nicht zu Grün wird, ein ruhiger Luftton, weit den Horizont nach hinten schiebend, an den Enden der Welt ihn hell und luftig auseinanderziehend, so daß Meer in den Himmel fließt und umgekehrt der Himmel sich in das Meer mischt, dicht über dem Grund flüssiger Kristall, Saphir in der Tiefe, mit muskulösen, schrägen Säulen aus gebrochenem Licht, Aquamarin nah am Ufer, hell, leicht, jedem Stein ein Spiel von Licht und Wellen aufzeichnend, klar und weich am Morgen, warm und schläfrig am Mittag, lachend und wild am Nachmittag, lebendiges, flüssiges Licht.

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