LARA BANDILLA

2013        OF TIME AND LIGHT                                  solo exhibition, IA&A Hillyer Art Space, Washington DC, USA

 

„Hamburg-born, Berlin-based Lara Bandilla has spent most of her life in a handful of German cities. But the paintings in “Of Time and Light,” her Hillyer Art Space show, don’t feel rooted in place. Bandilla depicts a world in  flux, whether jungle is collapsing into town (“Breathe”) or two metropolises are fusing into one (“Shanghai Cologne”). The dreamlike pictures include areas of near-photographic realism, but also sections where the image seems to melt — more in the manner of Gerhard Richter’s photo-derived blurs than Salvador Dali’s drippy surrealism. Bandilla’s palette is heavy on blue, with occasional red counterpoints. But the transitions often involve hot white, which both illuminates and obscures, like sunlight so bright that it temporarily blinds. Time is harder to depict, but the artist conjures a sense of movement, both with impressionistic style and in the choice of locales. The paintings often show streets and other passageways, notably a swoop of earth that follows a rail line. The eye is drawn in several directions, including toward the frayed seam between memory and actuality.“

 

Mark Jenkins, Washington Post, 2013

 

„Lara Bandilla creates large-scale oil paintings perched on the boundary between photorealism and surrealism.... her strongest works are almost cinematic, notably a selection of street views facing into the sun, a setting that produces extreme contrasts a la Garry Winogrand.“

 

Louise Jacobson , Washington City Paper, 2013

 

 

 

 

2011       ZEIT LICHT                                                    solo exhibition, Christuskirche Köln

 

 „Lara Bandillas Bilderserie handelt von Licht und Bewegung, von Zeit und Raum. Ihre Werke sind eindringlich und berührend. Der Betrachter blickt in die Momentaufnahme eines Augenblicks, während sich ihm zeitgleich ein Raum in die Unendlichkeit öffnet. Die Bilder dienen als Ausgangspunkt für eine Reise in die Endlosigkeit. Durch die an Fotos erinnernden Gemälde erfährt der Rezipient einen hohen objektiven Wiedererkennungswert. Dieser katapultiert ihn fast augenblicklich in die subjektive Welt der eigenen Wahrnehmung. Durch die besondere Darstellungsweise des Lichts rufen die Bilder im Betrachter Erinnerungen an eine bestimmte Tages- oder Jahreszeit hervor. Deren Greifbarkeit gleitet durch die Finger, während sich im selben Moment Zeitlosigkeit einstellt. Ähnlich eines Filmstills zeigen die Gemälde Momentaufnahmen einer Bewegung und sind doch so vieles mehr. Mittels der unvereinbaren Überlagerungen der Motive sind sie Ausgangspunkt einer Begegnung mit dem eigenen Sein. Die Emotionen, welche die Werke transportieren, sind greifbar, ohne dass man sie benennen und bestimmen kann. Sie rufen Erinnerungen wach. Erinnerungen an Stimmungen, an Momente, in denen das Leben still steht. Momente ohne Gesichter, ohne Fakten, bestehend aus Eindrücken und Wahrnehmung.

Lara Bandilla zeigt in ihren Gemälden ihre philosophische Sicht auf den Alltag. Sie bietet dem Rezipienten die Möglichkeit sich selbst im Alltag neu zu erfahren. Mit der Betrachtung der Bilder entsteht eine Möglichkeit dem persönlichen Blickwinkel eine andere Richtung zu geben.“

 

Heike Geier, Diplom Kulturwissenschaftlerin, Köln 2011

 

"In den lichtdurchfluteten Straßenszenen aus jüngerer Zeit überlagern sich verschiedene Ebenen, fließen etwas Motive aus Köln und Shanghai auf einem Exponat nahtlos ineinander. Dabei werden die Szenarien teilweise von einem gleißend-hellen Licht überstrahlt, das ihnen einen surrealen Anstrich verleiht. Der Eindruck von Licht und Bewegung ist prägend für die Bildserie, in der die Malerin den Betrachter mit einer "anderen Wirklichkeit" konfrontiert... Überirdisch lässt das weiße Licht die Straßenfluchten und Plätze erscheinen...die Verschmelzung disparater Motive, die stürzenden Linien, die bewusste Unschärfe und die dramatischen Hell-Dunkel-Kontraste erschweren die Verortung, die von Bandilla auch gar nicht beabsichtigt ist. "Ich will den Augenblick der Zeitlosigkeit einfangen", erklärt die Malerin, deren Bilder an Film-Sequenzen erinnern."

 

Hannah Styrie, Kölner Rundschau,  Juni 2011

 

 

 

2011       LICHT SCHWEBE RAUM                              Gruppenausstellung, Ballhaus im Nordpark, Düsseldorf

 

Lara Bandilla, die im letzten Jahr in Shanghai, Amsterdam und Berlin ausstellte und deren Arbeiten im Dezember von der Galerie Golkar in Bonn gezeigt wurden, setzt sich intensiv mit dem Licht und seinen verschiedenen Wahrnehmungsmöglichkeiten auseinander. Die im Ballhaus gezeigten Arbeiten stellen die Realität an sich in Frage und spielen mit den visuellen Mitteln der Hyperrealität.

 

 

Impressum:

Angaben gem. § 5 TMG

Betreiber und Kontakt, Verantwortlicher für alle Inhalte gem. § 55 II RstV: Lara Bandilla, 2017

Alle Arbeiten, Bilder, Texte und Fotografien @ Lara Bandilla